Rubinmond - Nadine Stenglein

In ihrem neuen Roman nähert sich Nadine Stenglein dem Thema Vampireauf ihre eigene Weise an. Dabei spielen die übernatürlichen Fähigkeiten der Vampire zunächst aber eher eine untergeordnete Rolle, zu beginn dreht sich die Geschichte um Wiedergeburt und unsterbliche Liebe.

Die Hauptfigur, die junge Faye hat seit Jahren Träume, in denen sie durch verschiedene Epochen reist und dabei immer wieder auf den selben Mann trifft - James. In ihren Träumen sind sie verliebt und diese Eindrücke sind derartig lebendig, dass sie in der Realität kein einziges Mal einen Jungen trifft, der ihr Interesse wecken kann. Bei einem Campingausflug steht er plötzlich vor ihr - doch er ist nicht alleine. Faye wird angegriffen und in Kämpfe verwickelt und erkennt schnell, was sie vor sich hat: Vampire.

 

Während James sich zurückzieht und gerade der geheimnisumwobene Aurelio versucht, sie voneinander fern zu halten, muss Faye selbst herausfinden, worin sie hier verwickelt ist. Bald erfährt sie, dass die beiden sich bereits seit Jahrhunderten lieben und doch nicht zusammen sein dürfen. Doch so schnell gibt sie nicht auf - sie glaubt an eine gemeinsame Zukunft.

 

Die Geheimnisse, die James und seinesgleichen umgeben, sind jedoch nicht das Einzige, worum Faye sich sorgen muss - denn ein rachsüchtiger Vampirclan ist auf der Jagd nach ihr und möchte sie vernichten. Die Ereignisse spitzen sich zu und schließlich geht es um Leben und Tod.

 

"... denn diese Liebe bringt ihr den sicheren Tod. Den endgültigen Tod ihrer ganzheitlichen hellen Seele."

 

Obwohl der Roman nicht sehr lang ist, ist der durchaus unterhaltsam und die Idee, Wiedergeburt und Vampire miteinander zu verbinden, ist sehr gelungen. Es gibt einige Wendungen in der Geschichte und obwohl man nicht sehr viel über die Randfiguren erfährt, sind diese sympatisch dargestellt. Die Handlung entwickelt sich schnell und fließend und man muss den Trotzkopf von Faye, die sich gegen die ganze Welt stellen würde, um endlich mit James leben zu können, einfach ins Herz schließen. 

 

Fazit: Für jeden, der Vampire und deren Entstehungsgeschichte einmal aus einer ganz anderen Perspektive erfahren möchte, ist dieser Roman wirklich zu empfehlen.

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